Oberflächen optimieren, Prozesse verbessern
Gleitmittel Masterbatche
Ihre Vorteile
- Verbesserte Gleiteigenschaften von Kunststoffoberflächen
- Optimierte Verarbeitbarkeit der Polymerschmelze
- Reduzierte Reibung und Geräuschbildung
Funktionen
- Verbesserung innerer und äußerer Gleiteigenschaften
- Reduktion von Reibung und Scherkräften
- Erhöhung von Oberflächenglanz und Trennverhalten
Geeignete Polymere
- PE, PP, PS, PC, PET, PA
- UNI-Träger
- Weitere auf Anfrage
Typische Anwendungen
- Spritzguss
- Extrusion
- Folien- und Verpackungsherstellung

Einsatzbereich
Einsatzbereiche und Anwendungen
Gleitmittel Masterbatche werden eingesetzt, um Fließverhalten, Oberflächenqualität und tribologische Eigenschaften von Kunststoffen gezielt zu verbessern. Typische Einsatzfelder sind:
- Spritzguss- und Extrusionsprozesse
- Folien-, Verpackungs- und Verschlussanwendungen
- Technische Kunststoffteile mit definierten Reibwertanforderungen
Sie eignen sich für eine Vielzahl von Standard- und technischen Polymeren und werden sowohl in Neuware als auch im Reyclingbereich eingesetzt.
Einsatzgrund
Wann der Einsatz von Gleitmitteln sinnvoll ist
Während der Verarbeitung und Nutzung von Kunststoffen spielen Reibung, Scherung und Oberflächenkontakt eine entscheidende Rolle. Ohne gezielte Modifikation können erhöhte Prozesskräfte, ungleichmäßige Formfüllung oder unerwünschte Geräuscheffekte auftreten.
Gleitmittel Masterbatche ermöglichen eine gezielte Einstellung innerer (rheologischer) und äußerer (tribologischer) Eigenschaften, verbessern die Prozessstabilität und ersetzen externe, nachträgliche Gleitmittelbehandlungen vollständig.
Funktion und Wirkungsweise
Gleitmittel für Kunststoffe
Gleitmittel sind chemische Substanzen, die die Reib- und Fließeigenschaften von Kunststoffen gezielt beeinflussen.
Innere Gleitmittel wirken als im Polymer gelöste oder fein verteilte Viskositätsminderer. Sie erhöhen die Fließfähigkeit der Polymerschmelze, reduzieren Scherkräfte und können lokale Überhitzungen vermeiden. Dadurch werden im Spritzguss eine bessere Formfüllung und in der Extrusion höhere Durchsätze erreicht – in der Regel ohne Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften des Festkörpers.
Äußere Gleitmittel sind mit dem Polymer verbunden, aber migrieren je nach Umbegungsbedingungen an die Oberfläche. Dort bilden sie einen dünnen, dauerhaften Schmierfilm, der den Slip-Effekt, die Trennbarkeit von Oberflächen sowie definierte Reibwerte ermöglicht.
Gleitmittel verändern die Oberflächeneigenschaften der Polymerteile in mehr oder weniger großem Umfang. Eventuelle Auswirkungen der Wirkstoffe auf nachfolgende Arbeitsschritte wie Schweißen, Verkleben, Bedrucken oder Lackieren der Formteile sollten im Zweifelsfall durch einen Vorversuch ermittelt werden.
Übersicht
Arten von Gleitmitteln
Innere Gleitmittel
Verbessern die rheologischen Eigenschaften der Polymerschmelze, reduzieren Friktion im Verarbeitungsprozess und ermöglichen niedrigere Scherbelastungen.
Äußere Gleitmittel
Migrative Wirkstoffe, die an der Oberfläche einen dauerhaften Schmierfilm ausbilden und gezielt Gleitfähigkeit, Reibung und Trennung beeinflussen.
Trennmittel (Formtrennmittel)
Reduzieren die Haftung zwischen Kunststoffschmelze und Werkzeugoberfläche, erleichtern die Entformung und senken den Entformungswiderstand.
Individualisierungen
Individuelle Anpassungsmöglichkeiten von Gleitmittel-Masterbatche
Gleitmittel Masterbatche können exakt auf Polymer, Prozess und Anwendung abgestimmt werden. Anpassungsmöglichkeiten umfassen:
- Auswahl der Wirkstoffklasse (z. B. Polyolester, Fettsäureamide, Wachse, Polysiloxane)
- Einstellung von Konzentration und Migrationseigenschaften
- Kombination mit weiteren Additiven oder Kombi-Masterbatche
So lassen sich definierte Reibwerte, Öffnungsmomente (z. B. bei Verschlüssen) oder Siegeleigenschaften realisieren – auch für Lebensmittelkontaktanwendungen (ggf. mit Einschränkungen und entsprechender Dokumentation).






